Juni 2010 TERRA erwirbt Bestandsobjekt in Milbertshofen
Die TERRA GmbH und Co. hat im Juni 2010 zwei Objekte mit insgesamt 32 Wohneinheiten in der Griegstraße erworben.
Der Privatbesitzer der Anfang der 60er Jahre errichteter Häuser war durch ein Inserat in der Zeitschrift „Haus+Grund“ auf die GIMA aufmerksam geworden. In mehreren Gesprächen wurde Einvernehmen mit der TERRA GmbH über den Kaufpreis erzielt.
Die TERRA GmbH und Co, ein alteingesessenes Münchener Wohnungsunternehmen, das auch im geförderten Wohnungsbau aktiv ist, wird das Objekt langfristig im Mietwohnungsbestand halten.
Der Erwerb durch einen Bestandshalter ist auch deshalb von Bedeutung, weil sich Investoren aufgrund des stark beschränkten Marktes bei Altbauten zunehmend auf Objekte konzentrieren, die nicht in den innerstädtischen Quartieren angesiedelt sind und in den 50er und 60er Jahren errichtet wurden.
Der Privatbesitzer der Anfang der 60er Jahre errichteter Häuser war durch ein Inserat in der Zeitschrift „Haus+Grund“ auf die GIMA aufmerksam geworden. In mehreren Gesprächen wurde Einvernehmen mit der TERRA GmbH über den Kaufpreis erzielt.
Die TERRA GmbH und Co, ein alteingesessenes Münchener Wohnungsunternehmen, das auch im geförderten Wohnungsbau aktiv ist, wird das Objekt langfristig im Mietwohnungsbestand halten.
Der Erwerb durch einen Bestandshalter ist auch deshalb von Bedeutung, weil sich Investoren aufgrund des stark beschränkten Marktes bei Altbauten zunehmend auf Objekte konzentrieren, die nicht in den innerstädtischen Quartieren angesiedelt sind und in den 50er und 60er Jahren errichtet wurden.
Juni 2010 Erwerb eines Objekts im Westend geplant
Die Landeshauptstadt München reprivatisiert ein Mehrfamilienhaus mit elf Wohnungen und einer Gaststätte in der Ligsalzstraße. Bereits vor drei Jahren hatten sich Mieter an die GIMA gewandt und ihr Interesse an einer genossenschaftlichen Lösung bekundet.
Die GIMA führte mehrere Informationsveranstaltungen für die Mieter durch, die schließlich zu einer klaren Willensbekundung führten:
75 Prozent der Mietparteien erklärten ihren Beitritt zur WOGENO München eG, wenn diese das Objekt erwirbt.
Zudem liegen die Einkommen von mehr als 60 Prozent der Haushalte innerhalb der Einkommensgrenzen des "München Modell".
Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Genossenschaft das Objekt zum Verkehrswert erwerben kann.
Die GIMA führte mehrere Informationsveranstaltungen für die Mieter durch, die schließlich zu einer klaren Willensbekundung führten:
75 Prozent der Mietparteien erklärten ihren Beitritt zur WOGENO München eG, wenn diese das Objekt erwirbt.
Zudem liegen die Einkommen von mehr als 60 Prozent der Haushalte innerhalb der Einkommensgrenzen des "München Modell".
Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die Genossenschaft das Objekt zum Verkehrswert erwerben kann.
Juni 2010 Ergebnisse des Fachgesprächs gegen Aufwertung und Verdrängung
Die GIMA führte am 8. Juni 2010 mit Vertretern aller Parteien aus den Münchener Stadtbezirken, dem Stadtrat und Bayerischen Landtag, Vertreter der Verwaltung und Ministerien sowie der Fachverbände zu einem Fachgespräch ein.
Referenten waren Jörg Hamann (CDU) und Horst Becker (GAL), die Stadtentwicklungspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft und Axel Markwardt, Stadtdirektor im Kommunalreferat der LH München.
Es zeigte sich schnell, dass es deutliche Parallelen in der Entwicklung der innerstädtischen Quartiere Hamburgs und Münchens gibt, die durch starke Aufwertung und Verdrängungsprozesse der angestammten Bevölkerung und des kleinteiligen Gewerbes geprägt sind.
In Hamburg wird gegenwärtig an einem neuen Konzept gearbeitet, um die negativen Auswirkungen zu begrenzen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die "Umwandlungsverordnung", mit der die Aufteilung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen durch die Stadt genehmigt werden muss. Hamburg hat damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
In den Ausführungen von Axel Markwardtwurde deutlich, dass die Existenz von Erhaltungssatzungsgebieten und das Instruments des Vorkaufsrechts durchaus erfolgreich sind. Aber sie bedürfen weiterer flankierender Maßnahmen. Die Möglichkeit zum Erlass von Umwandlungsverordnungen durch die Kommune wäre dabei der entscheidende Hebel.
Wichtigstes Ergebnis der Fachtagung waren Überlegungen, wie die anstehende Novellierung des Baugesetzbuchs genutzt werden kann, den Stadtstaaten und Kommunen bessere Instrumente zum Schutz der angestammten Bevölkerung an die Hand zu geben.
Referenten waren Jörg Hamann (CDU) und Horst Becker (GAL), die Stadtentwicklungspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft und Axel Markwardt, Stadtdirektor im Kommunalreferat der LH München.
Es zeigte sich schnell, dass es deutliche Parallelen in der Entwicklung der innerstädtischen Quartiere Hamburgs und Münchens gibt, die durch starke Aufwertung und Verdrängungsprozesse der angestammten Bevölkerung und des kleinteiligen Gewerbes geprägt sind.
In Hamburg wird gegenwärtig an einem neuen Konzept gearbeitet, um die negativen Auswirkungen zu begrenzen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die "Umwandlungsverordnung", mit der die Aufteilung von Mietshäusern in Eigentumswohnungen durch die Stadt genehmigt werden muss. Hamburg hat damit bereits sehr gute Erfahrungen gemacht.
In den Ausführungen von Axel Markwardtwurde deutlich, dass die Existenz von Erhaltungssatzungsgebieten und das Instruments des Vorkaufsrechts durchaus erfolgreich sind. Aber sie bedürfen weiterer flankierender Maßnahmen. Die Möglichkeit zum Erlass von Umwandlungsverordnungen durch die Kommune wäre dabei der entscheidende Hebel.
Wichtigstes Ergebnis der Fachtagung waren Überlegungen, wie die anstehende Novellierung des Baugesetzbuchs genutzt werden kann, den Stadtstaaten und Kommunen bessere Instrumente zum Schutz der angestammten Bevölkerung an die Hand zu geben.
Juni 2010 GIMA lädt zum Fachgespräch mit Referenten aus Hamburg
Die GIMA lädt am 8. Juni 2010 Vertreter aller Parteien aus den Münchener Stadtbezirken, dem Stadtrat und Bayerischen Landtag, Vertreter der Verwaltung und Ministerien sowie der Fachverbände zu einem Fachgespräch ein.
Referenten sind Jörg Hamann (CDU) und Horst Becker (GAL), die Stadtentwicklungspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft. Sie stellen das »Hamburger Konzept« in seiner Entstehungsgeschichte und seinen Komponenten vor.
Zum Hintergrund:
München und Hamburg haben ein gemeinsames Thema: Die innerstädtischen Quartiere befinden sich seit vielen Jahren in einem Prozess der Aufwertung. Steigende Immobilienpreise beschleunigen die Verdrängung der angestammten Bevölkerung, da mit den Bestandsmieten die hohen Kaufpreise nicht zu refinanzieren sind.
In der Landeshauptstadt ist die bewährte »Münchener Mischung« gefährdet, Hamburg hat aktuell im Stadtteil St. Georg dramatische Erfahrungen mit der Gentrifizierung machen müssen. Die Hamburger Bürgerschaft hat daher das von CDU und GAL gemeinsam eingebrachte »Hamburger Konzept« verabschiedet. Aus München gab es immer wieder Vorstöße für eine Verordnung zur Genehmigungspflicht von Umwandlungen, die der Bayerische Landtag beschließen müsste.
Es liegt daher nahe, in einenproduktiven Austausch über Problemlagen, bisherige Instrumente und neue Konzepte einzutreten.Die GIMA München eG, deren zentrale Ziele der Erhalt von bezahlbaren Mietwohnungen und der Schutz der angestammten Bewohner vor Verdrängung sind, lädt daher zu einem Fachgespräch ein.
Referenten sind Jörg Hamann (CDU) und Horst Becker (GAL), die Stadtentwicklungspolitischen Sprecher ihrer Fraktionen in der Hamburger Bürgerschaft. Sie stellen das »Hamburger Konzept« in seiner Entstehungsgeschichte und seinen Komponenten vor.
Zum Hintergrund:
München und Hamburg haben ein gemeinsames Thema: Die innerstädtischen Quartiere befinden sich seit vielen Jahren in einem Prozess der Aufwertung. Steigende Immobilienpreise beschleunigen die Verdrängung der angestammten Bevölkerung, da mit den Bestandsmieten die hohen Kaufpreise nicht zu refinanzieren sind.
In der Landeshauptstadt ist die bewährte »Münchener Mischung« gefährdet, Hamburg hat aktuell im Stadtteil St. Georg dramatische Erfahrungen mit der Gentrifizierung machen müssen. Die Hamburger Bürgerschaft hat daher das von CDU und GAL gemeinsam eingebrachte »Hamburger Konzept« verabschiedet. Aus München gab es immer wieder Vorstöße für eine Verordnung zur Genehmigungspflicht von Umwandlungen, die der Bayerische Landtag beschließen müsste.
Es liegt daher nahe, in einenproduktiven Austausch über Problemlagen, bisherige Instrumente und neue Konzepte einzutreten.Die GIMA München eG, deren zentrale Ziele der Erhalt von bezahlbaren Mietwohnungen und der Schutz der angestammten Bewohner vor Verdrängung sind, lädt daher zu einem Fachgespräch ein.
Mai 2010 Stiftung der LH München verkauft an Genossenschaft
Am 19. Mai 2010 beschloss der Münchener Stadtrat, das Haus Reifenstuelstraße 11 mit 27 Wohneinheiten der WOGENO München eG oder einer anderen Genossenschaft zum Verkehrswert anzubieten. Die Mieter hatten sich nach Bekanntwerden der Verkaufsabsicht einstimmig für eine genossenschaftliche Lösung ausgesprochen, weil sie die Verdrängung aus dem in starker Aufwertung befindlichen Dreimühlenviertel befürchten.
Die WOGENO München eG will das Haus in enger Abstimmung mit den Mietern erwerben und bietet der Stadt dafür langfristige Belegungsbindungen und Mietobergrenzen unterhalb der ortsüblichen Miete an.
Mit dieser Lösung wird den Belangen der Stiftung nach Erhalt ihres Vermögens und dem Mieterschutz gleichermaßen Rechnung getragen.
Der Vorgang könnte auch zum Modell für private Stiftungen werden, die ihre Wohnimmobilien nicht länger bewirtschaften wollen oder können. Die GIMA führt gegenwärtig Gespräche mit einer Stiftung über die Veräußerung von zwei Mehrfamilienhäusern an eine Münchener Genossenschaft.
Die WOGENO München eG will das Haus in enger Abstimmung mit den Mietern erwerben und bietet der Stadt dafür langfristige Belegungsbindungen und Mietobergrenzen unterhalb der ortsüblichen Miete an.
Mit dieser Lösung wird den Belangen der Stiftung nach Erhalt ihres Vermögens und dem Mieterschutz gleichermaßen Rechnung getragen.
Der Vorgang könnte auch zum Modell für private Stiftungen werden, die ihre Wohnimmobilien nicht länger bewirtschaften wollen oder können. Die GIMA führt gegenwärtig Gespräche mit einer Stiftung über die Veräußerung von zwei Mehrfamilienhäusern an eine Münchener Genossenschaft.
Februar 2010 Offen für flexible Lösungen
Gegenwärtig fällt vielen Hausbesitzern die Entscheidung schwer, ob sie ihr Haus verkaufen sollen: Einerseits werden die Belastungen aus Bewirtschaftung und Verwaltung vielleicht zur Last,
andererseits besteht angesichts der Lage auf den Finanzmärkten Unsicherheit,
was mit dem möglichen Verkaufserlös geschehen soll.
Aufgrund ihrer Struktur und Ausrichtung bieten die GIMA-Mitgliedsunternehmen hierzu verschiedene Lösungen an. Dazu gehören Verträge über Leibrente oder die Option, zunächst Teileigentum zu begründen. Bei manchen Genossenschaften können im Gegenzug zum Verkauf Anteile erworben werden, für die jährlich Dividendenausschüttungen geleistet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre ein mittel- oder langfristiges Darlehen, das mit dem Objekt abgesichert wird.
Kurzinformationen zu bereits umgesetzten Varianten finden Sie hier.
Aufgrund ihrer Struktur und Ausrichtung bieten die GIMA-Mitgliedsunternehmen hierzu verschiedene Lösungen an. Dazu gehören Verträge über Leibrente oder die Option, zunächst Teileigentum zu begründen. Bei manchen Genossenschaften können im Gegenzug zum Verkauf Anteile erworben werden, für die jährlich Dividendenausschüttungen geleistet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre ein mittel- oder langfristiges Darlehen, das mit dem Objekt abgesichert wird.
Kurzinformationen zu bereits umgesetzten Varianten finden Sie hier.
Januar 2010 Objekt in Rosenheim bleibt in der Sozialbindung
Unter Mitwirkung der GIMA ist ein Mehrfamilienhaus in Rosenheim an das kommunale Wohnungsunternehmen GRWS vermittelt worden. Die Vorbesitzer suchten seit längerem einen Käufer für eine Wohnanlage mit 84 geförderten Wohnungen. Bei Verkauf an einen privaten Investor hätte sich dieser binnen Jahren aus den Bindungen lösen können.
Die Stadt Rosenheim ist jedoch dringend auf Belegungssrechte für einkommensschwache Haushalte angewiesen und hat die Wohnanlage erworben. Der Kaufvertrag ist bereits geschlossen.
Die Stadt Rosenheim ist jedoch dringend auf Belegungssrechte für einkommensschwache Haushalte angewiesen und hat die Wohnanlage erworben. Der Kaufvertrag ist bereits geschlossen.

