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Dezember 2006 – Tumblinger Straße 7-13

Die beiden Gebäudekörper mit insgesamt 47 Wohnungen wurden 2003 von der Landeshauptstadt München im Vorkaufsrecht erworben. Im Vorfeld der Reprivatisierung wurde die GIMA aktiv. Die Mieter wurden mehrfach zu Versammlungen eingeladen,  wo über die Möglichkeit des Zusammenschlusses in einer bestehenden Genossenschaft informiert wurde. Objekte der LH München in Erhaltungssatzungsgebieten werden bevorzugt an Genossenschaften veräußert, wenn 75 Prozent der Haushalte dort ihre Mitgliedschaft begründen und mindestens 60 Prozent innerhalb bestimmter Einkommensgrenzen liegen. Die GIMA begleitete die Mieterschaft über Monate auf diesem Weg. Parallel suchte sie eine am Erwerb interessierte Genossenschaft. Ende 2006 war es soweit: Der Verein für Volkswohnungen erwarb beide Häuser, über 80 Prozent der Mieterinnen und Mieter sind zuvor Genossenschaftsmitglieder geworden.

Dezember 2006 – MEAG/ Patrizia Wohnanlagen

GIMA bemüht sich weiterhin um genossenschaftliche Lösung und wendet sich mit einen Brief an die Mieterinnen und Mieter verfasst.

Dezember 2006 – Großes Interesse an genossenschaftlichem Erwerb

Hunderte von Mietern aus Häusern, die gerade von der PATRIZIA erworben werden, bekunden näheres Interesse an einem gemeinsamen Erwerb ihrer Wohnungen durch eine Genossenschaft. In diesem Zusammenhang stellen sich natürlich eine ganze Reihe von Fragen. Hier einige Informationsquellen, wo sie sich über grundsätzliche und praktische Fragen informieren können:
  • www.wohn-eg.de
    Das Portal des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen bietet grundsätzliche Informationen und Beispiele
  • Ein neues Portal des Zusammenschlusses von 350 Wohnungsbaugenossenschaften mit vielfältigen Informationen
  • www.wogeno.de
    Detaillierte Informationen, wie eine junge Münchener Genossenschaft Neubau und Erwerb von Bestandswohnungen erfolgreich gemeistert hat.

Oktober 2006 – Genossenschaft kauft Tumblinger Straße 7-9

Am 5. Oktober 2006 beschloss der Stadtrat der LH München, alle vier Häuser mit insgesamt 47 Wohnungen und 3 Gewerbeeinheiten an den Verein für Volkswohnungen zu veräußern. Die GIMA unterstützt seit Monaten die Mieter bei der Suche nach einer geeigneten Münchener Genossenschaft.Mittlerweile haben über 80% der Haushalte ihre Bereitschaft zur Mitgliedschaft beim Verein für Volkswohnungen erklärt. Die Objekte waren von der LH München im Vorkaufsrecht erworben worden. Bei der Reprivatisierung können Genossenschaften zum Verkehrswert kaufen, wenn mindestens 75% der Haushalte beitreten und bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Am 24. Oktober wird gefeiert.

November 2006 – MEAG Wohnungen: GIMA bietet Alternativen

Die MEAG, Immobilientochter der Münchner Rück, ist dabei ca. 1.100 Wohnungen in München zu verkaufen. Die GIMA hat sich an die MEAG gewandt mit dem Hinweis, dass Wohnungsunternehmen aus dem Kreis der GIMA interessiert und in der Lage sind, die Wohnanlagen in Hadern und Sendling zu erwerben. Diese Unternehmen würden Verpflichtungen gegenüber den Mietern abgeben, die über den gesetzlichen Mieterschutz hinausgehen.

Juli 2006 – Wohnungsunternehmen beraten über Gründung der GIMA eG

Am 31. Dezember 2006 endet das GIMA-Modellprojekt. Dann soll die GIMA eigenständig ohne Förderung des Bundesministeriums agieren. Deshalb trafen sich VertereterInnen Münchener Wohnungsunternehmen, um über mögliche Rechtsformen und Tätigkeitsschwerpunkte zu beraten. Es zeichnet sich ab, dass eine ausreichende Zahl von Genossenschaften und weiterer sozial orientierter Wohnungsunternehmen die Agentur zukünftig tragen wollen. Weitere Einzelheiten werden Ende August 2006 erörtert.

Juli 2006 – GIMA-Veranstaltung Schwanthaler Höhe und Westend

Am 3. Juli 2006 informierte die GIMA interessierte Bürger über die Handlungsmöglichkeiten bei anstehenden Hausverkäufen im Stadtviertel.

Februar 2006 – KfW Bank fördert genossenschaftliche Übernahme

Erstmalig in ihrer Geschichte will die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Erwerb eines privaten Mietshauses durch eine Genossenschaft fördern. Dies gab die Staatssekretärin im Ministerium für Bau- und Wohnungswesen, Frau Karin Roth, jüngst auf einer Veranstaltung bekannt.

Die Projektförderung soll dem Erwerb eines Mehrfamilienhauses in München durch eine Genossenschaft zugute kommen. Die Projektförderung orientiert sich am Darlehensprogramm der KfW für den Bau und Erwerb von Eigenheimen. Das Darlehen soll über die Bayerische Landesboden durchgeleitet werden.

Die GIMA hatte die Verbindung zwischen Hausbesitzerin und Genossenschaft hergestellt und gleichzeitig nach neuen Wegen der Finanzierung genossenschaftlicher Übernahmen gesucht.