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Dezember 2005 – Erster Vermittlungserfolg?

In der Nymphenburger Straße wird voraussichtlich ein Wohnhaus mit 14 Wohneinheiten aus Privatbesitz an eine Genossenschaft verkauft. Anfang Dezember werden die Bewohner auf einer Hausversammlung über die Details informiert. Ihr Interesse an einer genossenschaftlichen Lösung steht bereits fest. Mit der WOGENO eG wurde eine Genossenschaft gefunden, in deren Struktur das Objekt passt.

November 2005 – 10 Münchner Genossenschaften machen mit !

Die GIMA fragte bei allen Münchner Genossenschaften das Interesse an zum Verkauf stehenden Bestandshäusern ab. Zehn Genossenschaften bekundeten Interesse am Erwerb von Wohnhäusern aus Privatbesitz. Viele Genossenschaften wirken nur in ihren angestammten Stadtbezirken. Da ihre Mitglieder sehr stark in den Stadtvierteln verwurzelt sind, ist der Standort für eine Kaufentscheidung ein wichtiger Faktor.
Da jetzt die Standortpräferenzen vorliegen, können die Genossenschaften den entsprechenden Anbietern vermittelt werden.

November 2005 – SPD-Stadtratfraktion informiert sich über GIMA

Die GIMA wird am 14. November 2005 Gelegenheit haben, ihre Ziele und Arbeitsweise vorzustellen. Mit von der Partie sind auch die SPD-Mitglieder der Bezirksausschüsse. Ein Ziel der Veranstaltung ist die frühzeitige Unterrichtung der GIMA über anstehende Veräußerungen von Mietshäusern. Dazu bedarf es der kommunikativen Vernetzung, insbesondere in den von Aufwertung betroffenen Stadtteilen. Die Bezirksausschüsse sind dabei ein wichtiger Faktor.

November 2005 – Treffen der Hausgemeinschaft Tumblinger Str. 7-13

Die Häuser mit über 40 Wohnungen wurden von der Stadt München im Vorkaufsrecht erworben und müssen demnächst privatisiert werden. Bei einem ersten Treffen am 15. September wurden die anwesenden Mieter über die Möglichkeiten eines genossenschaftlichen Erwerbs informiert. Inzwischen haben einige Mieter die Dinge in die Hand genommen und eine Umfrage unter allen Mietparteien gestartet, um das Interesse auszuloten. Am 7. November wird das weitere Vorgehen beraten.

Oktober 2005 – Konkretes Interesse Münchener Wohnungsgenossenschaften

Auf Einladung der Vereinigung der Münchner Wohnungsunternehmen e.V. informierten sich am 17. Oktober 2005 Vertreterinnen und Vertreter der Münchner Wohnungsgenossenschaften und sozial orientierter Wohnungsunternehmen über die Ziele und Aufgaben der GIMA.

Herr Wilhelm Prey, Vorsitzender der Vereinigung, warb eindringlich für eine breite Beteiligung der bestehenden Genossenschaften. Geschäftsführer der Münchener Kleinwohnungsgenossenschaft, bereicherte die Versammlung durch Praxisberichte des Hauserwerbs seiner Genossenschaft. Fazit: Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird die Kleinwohnungsgenossenschaft erneut aktiv werden.

Mittlerweile haben elf von 35 Münchener Genossenschaften Interesse am Erwerb von Bestandshäusern bekundet. Jetzt wird es konkret: Welches Hausangebot passt zu welcher Genossenschaft?

Oktober 2005 – Kidlerstraße: Stadtrat beschließt Veräußerung an WOGENO eG

Die Anwesen Kidlerstraße 41 und 43 werden an die WOGENO München eG veräußert. Dies beschloss der Stadtrat, nachdem die WOGENO im Bieterverfahren das Höchstgebot abgegeben hatte. Die Stadt hatte die Objekte vor Jahren im Vorkaufsrecht erworben und musste sie nun reprivatisieren. Die Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner waren bereits vor längerer Zeit Mitglied der WOGENO geworden. Größte Befürchtung war, dass ein stadtbekannter Spekulant dauerhaften Zugriff auf das Objekt erhalten könnte. Nun konnte erleichtert aufgeatmet werden. Die Häuser sollen zum 1. Dezember 2005 auf die WOGENO übergehen.

Oktober 2005 – Empfehlungsschreiben des Oberbürgermeisters Ude

»Ich würde mich freuen, wenn Sie der GIMA München Aufgeschlossenheit entgegenbringen. Das Modellprojekt hat bereits gute Erfolge verzeichnet und hat es verdient, unterstützt zu werden. Ich jedenfalls wünsche dem Projekt handfeste praktische Ergebnisse«, schreibt Oberbürgermeister Christian Ude. Die Landeshauptstadt unterstützt das Projekt bereits durch Fachleute aus dem Planungs- und Kommunalreferat.

November 2002 – Der »Dankl-Block« in Untersendling

In Einzelfällen ist es bereits in der Vergangenheit gelungen, Münchener Mietshäuser in genossenschaftliches Eigentum zu überführen.

Prominentes Beispiel: Ende 2002 wurde der so genannte "Dankl-Block" in Untersendling von der Münchener Rück veräußert. In einem gemeinsamen Kraftakt konnte ein Konsortium von vier Münchener Genossenschaften und einem weiteren Unternehmen alle zehn Häuser erwerben.

Beteiligt waren die Münchener Kleinwohnungs-Baugenossenschaft, die Industrie- und Wohnbaugemeinschaft eG, der Verein für Volkswohnungen eG sowie die WOGENO München eG.

Für die erfolgreiche Übernahme von insgesamt 134 Wohnungen und der damit verbundenen Sicherung von langfristig preisgünstigem Wohnraum erhielt das "Dankl-Block-Konsortium" den Bürgerpreis der Sendlinger SPD.